Es gibt so viele Feiertage, an denen iPad und iPhone verschenkt werden. Weihnachten ist schon gewesen, Euer Geburtstag kommt vermutlich noch, ähnlich wie Ostern. Wir halten fest, dass wir ein neues iPad in Händen halten, aber es stellt sich die Frage, wie verfahre ich nun? Soll ich es als gänzlich neues iPad konfigurieren, es aus dem iCloud Backup oder dem iTunes Backup wiederherstellen? Diese Frage stellt sich rasch bei dem SetUp. Wo liegen die Unterschiede? Gibt es eine optimale Variante? Welche ist die richtige für mich? Welche empfiehlt sich im Allgemeinen? Diesem Themenschwerpunkt haben wir uns angenommen und werden im folgenden leicht verständlich zeigen, wie diese drei verschiedenen Konfigurationsmethoden sich voneinander unterscheiden. Als neues iPad konfigurieren Hierfür wählen wir beim ersten Start des iPad die Option „Als neues iPad konfigurieren“. Wählen wir diese Option, so befinden sich daraufhin keine Daten auf dem Gerät, d.h. es ist vollständig leer und weder Musik, Apps oder Bilder werden synchronisiert. Wir müssen nach dem Auswählen dieser Option alle gewünschten Apps, Musik etc. manuell auf das iPad aus dem Store herunterladen oder vom Mac/PC aus übertragen, da wir einen Clean Install ausgeführt haben. Ist dies jedoch das erste iOS Gerät, empfiehlt sich natürlich die Option, da bis Dato ja noch keine Backups für mobile iOS Geräte erstellt haben. [dt_call_to_action style=“1″ background=“plain“ content_size=“normal“ text_align=“left“ animation=“none“ line=“true“]Wir halten fest: Diese Methode ist etwas umständlich und erfordert noch etwas Einrichtungsarbeit, ist jedoch für Einsteiger essenziell. Zudem fühlt es sich auch ganz frisch an, ein gänzlich neu aufgesetztes Gerät zu haben.[/dt_call_to_action] Aus iCloud-Backup wiederherstellen Bei Erstanmeldung bei iCloud stehen jedem Nutzer 5 GB kostenloser Cloud-Speicher zur Verfügung. Dieser Speicher wird für das iCloud-Backup genutzt. Darin werden App-Daten, Dokumente und iCloud Mail verwendet. Hierbei gilt zu beachten: iCloud besitzt lediglich Informationen über die gekauften Inhalte, aber nicht die Inhalte selbst. d.h. bei einer Wiederherstellung werden die Inhalte automatisch aus dem iTunes Store, App Store oder iBooks Store geladen. iCloud sichert das iOS Gerät täglich, wenn es über WLAN eingeschaltet ist, sofern es an eine Stromquelle angeschlossen ist. Mithilfe der von iCloud gesicherten Geräteinformationen ist es einfacher ein neues Gerät einzurichten, welches man aus den Informationen des vorherigen Geräts wiederherstellt. Die folgenden Informationen werden von iCloud gesichert: Kaufgeschichte für Musik, Filme, TV-Sendungen, Apps und Bücher Fotos und Videos auf Ihren iOS-Geräten Geräteeinstellungen App-Daten Organisation des Home-Bildschirms und der Apps iMessage, Nachrichten (SMS) und MMS-Nachrichten Klingeltöne Visual Voicemail [dt_call_to_action style=“1″ background=“plain“ content_size=“normal“ text_align=“left“ animation=“none“ line=“true“] Das iCloud Backup ist für diejenigen geeignet, die: Es bevorzugen überall Daten über WLAN wiederherzustellen. Ihr Gerät nie mit einem Mac oder PC verbinden. Keinen Mac oder PC besitzen. [/dt_call_to_action] Aus iTunes Backup wiederherstellen Dafür ist es essenziell, dass wir das Gerät am Computer/Laptop anschließen. Wir verbinden es also mit dem Lightning Kabel am USB Port. Nun wählen wir am iPad die Option „Aus iTunes Backup wiederherstellen“ Fotos (Fotos, Bildschirmfotos, gesicherte Fotos und aufgenommene Videos) und „Gesicherte Fotos“ (auf Geräten ohne Kamera) Kontakte* und Kontaktfavoriten (Sie sollten Ihre Kontakte regelmäßig mit einem Computer oder einem Cloud-Dienst wie iCloud synchronisieren.) Kalenderaccounts, Ereignisse und abonnierte Kalender Lesezeichen, Cookies, Verlauf, Offline-Daten und aktuell geöffnete Seiten in Safari Daten für das automatische Ausfüllen von Webseiten Cache und Datenbanken für Offline-Webprogramme Notizen Mail-Accounts (E-Mails werden nicht gesichert.) Microsoft Exchange-Account-Konfigurationen Anrufverlauf Nachrichten (iMessage- und Netzanbieter-SMS oder MMS-Bilder und -Videos) Sprachmemos Netzwerkeinstellungen (gesicherte WLAN-Hotspots, VPN-Einstellungen und Netzwerkeinstellungen) Schlüsselbund Daten für Apps aus dem App Store Programmeinstellungen, Einstellungen und Daten, einschließlich Dokumente Hintergrundbilder Einstellungen für Ortungsdienste für Apps und Websites, die Ihren Standort verwenden dürfen Anordnung des Home-Bildschirms Installierte Profile Karten-Lesezeichen, letzte Suchvorgänge und aktuell angezeigte Orte in Karten Tastaturkurzbefehle und gespeicherte Korrekturvorschläge [dt_call_to_action style=“1″ background=“plain“ content_size=“normal“ text_align=“left“ animation=“none“ line=“true“] Das iTunes Backup ist für diejenigen geeignet, die: Regelmäßig den Computer nutzen, auf dem sich die iTunes Backups befinden. Die keinen iCloud Account haben, oder es schlichtweg nicht nutzen wollen. Lokale und vernetzte Sicherungen nutzen möchten. [/dt_call_to_action] Meine Meinung Im Endeffekt gibt es keine Variante, welche sich im Allgemeinen empfiehlt. Es kommt ganz einfach auf den Nutzer an und wie er es handhaben möchte. Meine persönliche Variante meines Vertrauens, ist die Wiederherstellung über das iCloud Backup, da sie schlichtweg schnell und einfach von statten geht. Ich kenne aber auch unseren Herausgeber, der sein BackUp lieber über iTunes durchführt, da die Daten auf dem eigenen macBook Pro beispielsweise abgelegt werden und nicht die kostspielige iCloud herangezogen werden muss. Schreibt uns n der Kommentarfunktion, welches Back-Variation für Euch die beste ist und wie viele Geräte ihr ins Backup sendet. Beitragsnavigation Messerückblick: CES Live Report Block F – Unsere Berichterstattung aus Las Vegas Kommentar: Meine Fotos neu in OS X organisiert
Prima Zusammenfassung der Problematik. Als intensiver Aperture-User bin ich gespannt, ob Apple mir eine neue Alternative wirklich anbieten kann, oder ob ich doch zu einem Konkurrenzprodukt wechseln muss. Allerdings mache ich mir keine große Hoffnung meine Fotos weiter bei Apple organisieren und bearbeiten zukönnen. Ciao Werner Antworten
Danke Werner. Ja, ich denke für den gewöhnlichen Konsumenten wird die neue FOTOS App nicht viel Verlust oder gar Gewinn bringen. Schön, dass Du uns wieder geschrieben hast. Wünschen Dir noch ein tolles Rest-Wochenende. Besten Gruß, R.S. Antworten
Und dann fehlt natürlich noch WhatsApp fürs iPad einzurichten. Es gibt zwar keine offizielle App von WhatsApp, aber einige Apps, die das iPad mit deinem WhatsApp Account synchronisieren. Momentan nutze ich diese hier https://itunes.apple.com/app/apple-store/id1157181090?pt=117865237&ct=WhatsAppiPadFree&mt=8 Antworten
Natürlich? Danke für Dein Kommentar, aber WhatsApp können wir nicht empfehlen – grundsätzlich. Sollte auch nicht zur Grundausstattung gehören. Antworten