Jede Entwicklung ist ein Fortschritt und ist eine Sonnenseite. Die Schattenseiten, die in diesem Artikel niedergelegt sind, spiegeln lediglich die weiteren Wünsche der Nutzer wider, so dass Sie unseres Erachtens nicht als tatsächliche Schattenseiten gelten. Im Zuge der Entwicklung und der Kundenwünsche sind wir von iPadBlog.de überzeugt, dass diese neue Geräteklasse gerade am hervorragenden Anfang steht und nicht am Höhepunkt angelangt ist.

Das iPad ist Apples neuester Geniestreich. Laut CEO Steve Jobs das wichtigste Gerät, das Apple je entwickelt hat. Es schliesst die logische Lücke zwischen Smartphone und Laptop. Das iPad als „missing link“ zwischen dem iPhone und dem MacBook (Pro)?

Heiliger Moses – endlich ist das iPad da! Copyright 2010 Dale Stephanos, www.dalestephanos.com

Betrachten wir das in wenigen Wochen erscheinende Tablet von beiden Seiten. Während die echte Mac-Gemeinde mehr als begeistert ist, gibt es sicherlich den ein oder anderen aus der PC-Welt, der so ein Gerät nach Nutzungseigenschaften kritisch analysiert: Das “iPhone-XXL”, wie es teilweise die Fachpresse nennt, sieht wie erwartet gut aus. Nach den vorigen zwei Geräten, wie dem iPod und dem iPhone könnte das Apple Tablet der nächste richtige große Wurf  gelingen. Entscheidend hierbei wird der Preis sein, den der „Heilige Moses“ aus der Applewelt durch geschickte Marketingstrategien schon als Schnäppchen erscheinen lies. Es scheint, dass Apple mit einem gezielten Gerücht im Vorfeld (ein Tablet würde um die tausend Euro kosten)  die Stimmung bei der Verkündung des tatsächlichen Preises beeinflussen wollte. Gerade mal halb so viel verlangt Apple für die Einsteigerversion. Ab $ 499,- wird das Einsteigermodell zu haben sein. Die deutschen Preise stehen Stand Februar 2010 noch nicht fest.  Dass den anwesenden Pressevertretern die Preisgestaltung geradezu als Schnäppchen erschienen, mag also durchaus der vorher erzeugten Erwartung geschuldet sein.

Preisübersicht: Stand Februar 2010, deutsche Preise noch nicht bekannt

Doch was kann es?

Höchste Zeit für die Eckdaten:

  • 16, 32 oder 64 GB Speicherplatz
  • Knapp 700g Gewicht
  • 24,3 x 19 x 1,34cm Abmessungen
  • 9,7″ Touchscreen-Display mit 1024×768 Auflösung
  • iPhone-typische Extras wie GPS, Kompass, Lautsprecher, Mikrofon, Beschleunigungssensor

Somit eignet sich das neue Gerät ideal, um „on-the-way“ oder „at home“ digitale Bücher und Zeitung zu lesen, Filme oder Bilder zu betrachten oder im Internet zu surfen.

Video: Bedienung des iPad



Alle Interessierten können sich auf Apple.de die komplette, insgesamt 1,5 Stunden lange Keynote in hoher Qualität anschauen!

Wie bereits in unserem Titel erkennbar: Wo Licht ist, ist auch Schatten.

Die nächsten Punkte fassen die Wünsche der Nutzer zusammen:

  • Multitasking – Nach wie vor kann nur ein Programm in Betrieb genommen werden. Außer Musik läuft keine App im Hintergrund.
  • Kein Drag&Drop Datentransfer möglich – Alles wird nach wie vor über iTunes synchronisiert
  • Keine USB-Schnittstelle – Keine Möglichkeit, externe Tastaturen oder Mäuse direkt, oder USB-Sticks anzuschließen. Externe Peripherie (Keyboard) wird natürlich über ein aus dem Zubehörmarkt erhältliches Dock angeschlossen.
  • Kein SD-Kartenslot –  SD-Karten können nicht eingesteckt werden.
  • Kein Flash – ADOBE bietet für die mobilen Geräte keine Flash-Unterstützung
  • Kein HDMI-Ausgang – In guter Qualität könnten auf externen Wiedergabegeräten Bilder oder Video geschaut werden.
  • Keine 1080p Wiedergabe – maximal 720p Videos werden reichen
  • Widescreen – Apple ist wieder zum 4:3 Seitenverhältnis zurückgekehrt. Grund: Die Seitenverhältnisse bei E-Books nähern sich eher dem echten Buch, als ein 16:10 Format
  • Keine Kamera – nicht in der ersten Version

Fazit:

Wir freuen uns schon jetzt auf das Gerät. Alle Wünsche kann Apple den Nutzer nicht umgehend zur Verfügung stellen. Eine neue Geräteklasse wird uns in den nächsten Wochen begegnen und den Computermarkt revolutionieren. Das iPad soll uns den Alltag erleichtern und keine Kopfschmerzen bereiten, warum etliche Features „noch“ nicht on board sind. Jetzt ist das Gerät marktreif, Applikationen aus dem bekannten App-Store können ebenfalls genutzt werden und knapp 75 Millionen Nutzer wissen bereits vom iPhone, wie man mit einem MultiTouch-Gerät umgeht und dessen Umgebung sinnvoll nutzt. Wer im Vorfeld eine Benachrichtigung über Apples iPad wünscht, kann dies auf der Apple-Website vornehmen und seine Email dort hinterlassen.

Eure Meinung:

Aber wie denkt ihr über das neue iPad? Lohnt sich für Euch die Anschaffung? Werden wir in Zukunft weniger Laptops und mehr iPads sehen? Was machen die Wettbewerber – werden die anderen Hersteller schnell nachziehen?

Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion in dieser Kommentarfunktion oder in unserem iPadBlog Fachforum auf LinkedIn.